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Derbysieg des Vfl in einem „unglaublichen Spiel“, WT vom 18.03.19

Treuchtlinger setzten sich in einem mitreißenden Duell gegen Ansbach mit 88:86 durch 


TREUCHTLINGEN - Auch das zweite Derby dieser Saison hatte es in sich: Die VfL-Baskets Treuchtlingen und hapa Ansbach lieferten sich rund vier Monate nach dem Hinspiel wiederum ein Match, das spitz auf Knopf stand. Elf Mal wechselte die Führung, 15 Mal herrschte Gleichstand, doch am Ende lag erneut der VfL vorn.
Nach dem 90:88 in Ansbach gewannen die Treuchtlinger nun auch zu Hause knapp mit zwei Punkten Unterschied. 88:86 leuchtete es von der Anzeigentafel in der Turnhalle der Senefelder Schule – der sechste Sieg in Serie für die Treuchtlinger. Topscorer war der jüngste Spieler auf dem Feld: Der 18-jährige Luca Wörrlein erzielte 22 Punkte und zeigte einmal mehr, welches Talent und Potenzial in ihm steckt.
Rund 550 Zuschauer – unter ihnen Treuchtlingens Bürgermeister Werner Baum sowie der frühere, langjährige VfL-Kapitän Fabian Ferschl – sorgten nicht nur für ein ziemlich volles Haus, sondern von Beginn an auch für prächtige, faire und ohrenbetäubende Derbystimmung. Der Ansbacher Block hielt akustisch voll dagegen, die Halle bebte. Doch nicht nur die Fans, sondern vor allem auch die Spieler gaben von Beginn an Vollgas, zeigten ihre Klasse und lieferten eine mitreißende Partie. 15:10 führte der VfL nach fünf Minuten, 27:22 für Ansbach stand es nach furiosen zehn Anfangsminuten.
Im zweiten Abschnitt ging es weiter munter hin und her. Mit einem Dreipunktewurf glich Kapitän Stefan Schmoll zum 27:27 aus, danach lagen zumeist die Gäste vorn, dann auch mal wieder die Hausherren. Begeistert feierten die Anhänger beider Lager die Körbe ihrer Teams, die dann leistungsgerecht mit einem 51:51 in die Kabinen gingen. Durchschnaufen!
Im dritten Durchgang lagen die Korbjäger des TSV Ansbach konstant in Front. Die Gäste konnten sich allerdings maximal auf sieben Punkte absetzen, was nicht zuletzt an Luca Wörrlein lag, der acht von 14 Punkten des VfL in dieser kritischen Phase des dritten Viertels markierte.
Niemals-aufgeben-Mentalität
Beim Stand von 65:68 starteten die mittelfränkischen Rivalen ins Schlussviertel. Wieder bissen die „Piranhas“ zu und erhöhten ihr Polster auf sieben Zähler (65:72). Doch dann zeigten die Treuchtlinger eindrucksvoll ihre Niemals-aufgeben-Mentalität. Durch einen „Dreier“ von Peter Zeis und fünf Punkten am Stück von Youngster Wörrlein kämpften sie sich wieder heran und gingen dann mit zwei Freiwürfen von Florian Beierlein gut sechs Minuten vor Schluss mit 75:74 in Führung. Er war von Ansbachs Ex-Bundesliga-Spieler Walter Simon gefoult worden, für den es zugleich das fünfte Foul und damit das Match-Aus bedeutete.
Ob das der Knackpunkt war, darüber lässt sich diskutieren. Wer weiß, ob sonst Ansbachs Christian Imberi so heiß gelaufen wäre. Elf seiner 20 Zähler erzielte der erfolgreichste Gästewerfer in den letzten vier Minuten und sorgte so für ein Herzschlagfinale. Immer wieder brachte er Ansbach ran, obwohl die Partie zwischenzeitlich schon entschieden schien. Der VfL zeigte sich aber nervenstark und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Der Ex-Ansbacher Simon Geiselsöder mit einem extrem wichtigen „Dreier“, Peter Zeis und Stefan Schmoll von der Freiwurflinie sowie Luca Wörrlein und Claudio Huhn mit Korblegern schraubten das Treuchtlinger Konto auf 88 Punkte hoch.
Mit einem „Dreier“ in letzter Sekunde sorgte Imberi für den 88:86-Endstand – ein hauchdünnes Resultat, das letztlich auch die starke Leistung der Ansbacher Truppe von Trainer Martin Ides dokumentierte. „Wenn Ansbach die ganze Saison so spielen würde, wie in den beiden Derbys gegen uns, dann wären sie unter den Top-Vier“, stellte VfL-Trainer Stephan Harlander fest. Für ihn hat das Spiel einmal mehr die Ausgeglichenheit der 1. Regionalliga Südost gezeigt: „Man kann sich in dieser Liga keine Schwächephase erlauben“.
„Ganz hohes Niveau“
Insgesamt war es für den Treuchtlinger Coach ein „unglaubliches Spiel“. Kapitän (und Abteilungsleiter) Stefan Schmoll sprach von „Werbung für den Basketball“ und lobte über das Hallenmikrofon explizit auch die Ansbacher Fans, die maßgeblich zur tollen Stimmung beigetragen hatten. Harlander attestierte der Partie ein „ganz hohes Niveau“ und schwärmte weiter: „Wir machen diesen Sport für solche Ereignisse. Ich freue mich total! Die „Sene“ hat ein weiteres Highlight erlebt“.
Das Derby ist für den Coach zwar ein Stück weit losgelöst von der Tabelle zu sehen. Der Erfolg in diesem besonderen Spiel hat den VfL-Baskets aber dennoch den vierten Platz gefestigt. Mit der herausragenden Serie von zuletzt sechs Siegen reisen die Treuchtlinger nun am kommenden Samstag zum Auswärtsspiel nach Rosenheim. Dort darf man gespannt sein, ob dem Sixpack der siebte Streich folgt. . .
Uwe Mühling Weißenburger Tagblatt

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