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Der K. o. für den VfL kam 7,2 Sekunden vor Schluss, WT vom 21.01.19

Treuchtlinger kassierten unglückliche 90:91-Heimniederlage gegen Schwabing -

TREUCHTLINGEN - Die Uhr bleibt bei 7,2 Sekunden stehen, die Anfeuerungsrufe der Treuchtlinger Fans in der Senefelder-Halle verstummen. Nicht zu fassen irgendwie. Da führen die VfL-Baskets fast das ganze Spiel, gehen aus jedem Viertel mit einer Führung, und doch steht es jetzt 7,2 Sekunden vor Schluss plötzlich 91:90 für den MTSV Schwabing. Auszeit. Mit einem perfekten Spielzug und einer Portion Glück wäre der Sieg noch zu schaffen, die Treuchtlinger vergeben aber.

Und so verlieren die Baskets in einer dramatischen Schlussphase auch das zweite Spiel nach der Weihnachtspause mit 90:91 gegen Schwabing. Trainer Stephan Harlander sah zwar eine „Leistungssteigerung“ im Vergleich zum Bamberg-Match, stellte aber auch fest: „Uns fehlt momentan die mentale Stärke, wenn es mal nicht so läuft.“ Durch den Sieg zog Schwabing in der Tabelle der 1. Regionalliga Südost am VfL vorbei. 

Gäste ohne ihr Toptalent

Die Gäste aus München, die ohne Top-Talent und Junioren-Nationalspieler und Topscorer Joshua Obiesie antraten, erwischten den besseren Start und führten nach fünf Minuten mit 16:12. Doch dann drehte der VfL, angeführt von seinen zwei Topscorern Peter Zeis (29 Punkte) und Kapitän Stefan Schmoll (16), auf und führte nach dem ersten Viertel mit 21:19 in der „Sene“.

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„Wir haben richtig gut gekämpft“, attestierte Harlander seiner Truppe. Kämpfen musste der VfL, denn Schwabing kam immer wieder ran. Bis zur Pause gaben die Treuchtlinger ihre Führung allerdings nicht mehr her. Mit 40:38 ging es in die Kabinen. Schon in den ersten zwei Vierteln holten sich die Schwabinger mehr Rebounds, am Ende hieß es in dieser Statistik 52:32 für die Gäste – für Coach Harlander auch einer der Gründe für die Niederlage. Natürlich könne man jetzt viele Gründe in der Statistik suchen. „Zum Beispiel haben wir zu viele Rebounds abgegeben“. Allerdings sieht der VfL-Trainer das Hauptproblem momentan im Kopf. 

Einige Spieler lassen sich durch schwierige Situationen im Spiel aus der mentalen Balance bringen“, analysierte Harlander. Mit schwierigen Situationen meint er zum Beispiel Schiedsrichter-Entscheidungen, aber auch eigene Fehler, nach denen der „Kopf in den Sand“ gesteckt wird. „Das kann man sich gegen ein Team mit überragenden Nachwuchstalenten und einem Amerikaner wie Nick Freer nicht erlauben“, erklärt Harlander. Im Spielverlauf äußerte sich diese mentale Schwäche folgendermaßen: Treuchtlingen blieb zwar immer in Führung, ließ Schwabing aber auch immer wieder herankommen. Ins letzte Viertel ging es dank einem Dreier von Simon Geiselsöder kurz vor Ende des dritten Abschnitts mit 60:55 für die Heimmannschaft. 

Auch im letzten Viertel sah alles nach einem VfL-Sieg aus und nach der „Wiedergutmachung“, auf die Harlander und seine Jungs brannten. Treuchtlingen baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf zehn Punkte aus. Zwei Minuten und 26 Sekunden standen noch auf der Uhr und der VfL führte immer noch mit 87:78. In den letzten zwei Minuten schmolz dieses Polster immer mehr dahin. „Wir haben neun Punkte Vorsprung, dann macht es Schnipp und in zwei Minuten sind sie weg“, sagte Harlander nach Spielschluss. 

Der Schlusspunkt in diesem spannenden und sehr umkämpften Match hatte es in sich. Acht Sekunden vor Ende bekamen die Schwabinger zwei Freiwürfe nach einer etwas zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidung. Justin Hedley war es, der beide verwandelte und so auf 91:90 für sein Team stellte. Die 7,2 Sekunden, die dem VfL noch blieben, reichten nicht aus, um die Partie noch für sich zu entscheiden.  

„Natürlich ist es unglücklich, wenn du ständig führst und im Prinzip mit der Schlusssekunde verlierst“, findet Harlander, der aber auch gesehen hat, dass „wir nervös geworden sind und mit dem Kopf durch die Wand wollten“. Trotz allem habe seine Mannschaft das „VfL-Spirit-Gen phasenweise gezeigt, aber noch nicht genug, um unsere Senefelder und unser Treuchtlingen zu repräsentieren“. Für die nächsten Wochen gibt Stephan Harlander die Richtung vor: „Wir müssen viel Herzblut reinstecken, damit wir nicht beliebig werden.“

Schon beim Gehen, fast mehr zu sich selbst, wirft der Coach noch hinterher: „Ist schwierig momentan, aber da müssen wir jetzt durch.“     

VfL Treuchtlingen: Peter Zeis (29 Punkte, davon 5 Dreier, 5 Rebounds), Stefan Schmoll (16 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists), Simon Geiselsöder (14 Punkte, 4 Rebounds), Florian Beierlein (9 Punkte), Claudio Huhn (8 Punkte), Robin Seeberger (6 Punkte, 7 Rebounds), Jonathan Schwarz (4), Kevin Vogt (4), Jonathan Pospiech, Tobias Hornn, Moritz Schwarz, Jens Kummer.

MTSV Schwabing: Nicholas Freer (20 Punkte, 4 Assists), Justin Hedley (19 Punkte, 9 Rebounds), Marco Lachmann (16 Punkte, 7 Rebounds), Moritz Noeres (12 Punkte, 7 Rebounds), Christoph Würmseher (10 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists), Tristan da Silva (10 Punkte, 4 Rebounds), Antoine Buchmann (4 Punkte, 5 Rebounds), Jens Großmann, Ferdinand Mefan, Eric Leonhardt.

Die einzelnen Viertel: 21:19, 40:38, 60:55, 90:91; Fünf-Minuten-Takt: 12:16, 21:19,  29:27, 40:38 (Halbzeit), 49:44, 60:55, 76:71, 90:91; Schiedsrichter: Thomas Loy, Alper Aksit; Zuschauer: 500 in der Turnhalle der Senefelder-Schule.

Bastian Mühling   Weißenburger Tagblatt

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Am  Samstag 23.02.19 um 19.00 Uhr
 
VfL H I  -  Longhorns Herzogenaurach
 
        
Vorspiele ab 11.00 Uhr, 13.30 Uhr und 16.00 Uhr

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