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Schulsport

Boxen als Schulsport

 

Der Boxsport wird in der Bevölkerung noch immer kontrovers diskutiert und voreilig in eine Ecke gestellt ohne sich mit den „Boxarten“ und deren Regelwerk beschäftigt zu haben.

 

Neben der Vorstellung einer gewalttätigen und brutalen Sportart (evtl. Berufsboxen) existiert aber auch ein anderes Bild,nämlich das einer Sportart,welche keinesfalls Aggressionen fördert,sondern sogar zu Aggressionsabbau beiträgt (Amateurboxen).

 

Diese Ansicht wird unter anderem von Verhaltensbiologen und Sportwissenschaftlern vertreten,die generell im Sport, - allerdings im Kampfsport ein pädagogisches Mittel zur Gewaltprävention sehen.

 

„Schwarze Schafe“jedoch gibt es leider quer Beet!

 

Pädagogisch betrachtet ist es von großer Wichtigkeit neben der körperlichen Fitness,
Disziplin und Aufmerksamkeit durch Partnerübung und Kampfspiele Kameradschaft und Fairness aufzubauen.

 

Boxen erzieht zu Selbstvertrauen,Verantwortungsbewußtsein, Disziplin, Selbstkontrolle, Mut,Willenskraft, und Widerstandsfähigkeit.

 

WIR wollen keine SCHLÄGER ausbilden,sondern charakterstarke Menschen bzw. Sportler !

 

Diese Aspekte werden von Kritikern entweder bewußt verdrängt und nicht erwähnt, oder mit dem Profiboxsport in Verbindung gebracht,dessen Ziel sowohl eine hohe Börse als auch ein gewinnbringendes Medienspektakel inne hat.

 

Das Boxen in der Schule soll, - wie in den „50iger Jahren“unter spielerischen Gesichtspunkten erfolgen, was klare Regeln in sich birgt. ( u.a. kein Sparringboxen )

 

Hierbei kommt dem Lehrer und Trainer eine wichtige Rolle zu, indem er darauf achtet,
daß die Regeln eingehalten - und die Aggression und Gewalttätigkeit unter Kontrolle bleibt !

 

Desweiteren muß darauf hingewiesen werden, wie sich ein ausgebildeter Kampfsportler in der Öffentlichkeit und seinen Mitmenschen gegenüber zu verhalten hat, das Strafmaß bei einem Vergehen ander´s, - zurecht härter geahndet wird !

 

Ich persönlich erstelle stets bei Neuzugängen einen Belehrungsbogen, welcher sowohl von den Boxsportlern,als auch von den Eltern nach der Belehrung zu unterzeichnen ist.

 

Auch sollte es den Übungsleitern immer ein Ziel sein,den Kindern die Freude am Boxen zu bewahren,welche sie empfinden,wenn sie sich untereinander messen,wenn sie ihre Energie in der Begegnung aber auch in der Konfrontation mit einem anderen entfalten können, - in einem körperlich – fairen Kontakt,welcher leider aus dem sozialen Umgang verbannt scheint.

 

Aus meiner Erfahrung als Boxtrainer gab es in all den Jahren, selbst bei aggressions – gefährdeten Jugendlichen sowohl aus den Schulen,als auch aus den Elternhäusern nur positve Rückmeldungen.

 

Die Erkenntnis daraus bestätigt, - verminderte Aggression nach außen,erhöhte Toleranz im Umgang mit Konflikten, verbesserte schulische Leistungen, Selbstvertrauen.

 

Aber auch Anstand,Akzeptanz,Hilfsbereitschaft,Rücksichtnahme und Respekt sind Erscheinungen,die sich als bisher nicht gekannte Lebensfreude widerspiegeln.

 

Die Ergebnisse sprechen eindeutig für die Wirksamkeit eines Boxtraining´s im Sinne eines positiven Verhaltens, - so die Erkenntnis aus den meisten Boxvereinen.

 

So manches unbedarfte Greenhorn hat sich zu einem Boxathleten entwickelt und erfreut sich seines Ansehen´s und der gesellschaftlichen Akzeptanz.

 

Es ist bedauerlich,daß das Boxen aus dem Sportuntericht entfernt wurde, - unter der niemals wissenschaftlich nachgewiesenen Begründung von Aggressionssteigerung,
bzw.Gewaltförderung.

 

Diese Entscheidung spiegelt sich eklatant im Verhalten unserer Jugend wieder, wobei das ELTERNHAUS maßgeblich mit der „antiautoritären“ Erziehung den Hauptteil an Schuld trägt, ja offensichtlich den Begriff „AUTORITÄT“ nicht einordnen kann !

 

Ich persönlich votiere für den Versuch über den Zeitraum von 12 Monaten in Form eines Pilotprojektes an einer dafür geeigneten Lehranstalt oder in einem renomierten Boxclub mit den dafür geeigneten Übungsleitern.

 

Den Einstieg des auserwählten Schülerkreises empfehle ich ab dem 12 ten Lebensjahr,
wobei die / der jeweilige Sportlehrer mit einbezogen werden sollte.

 

 

Neues Sportangebot ab Januar 2018

Ab Januar bieten wir unseren Mitgliedern ein regelmäßiges Angebot für gemeinsame Wanderungen bzw. Radfahren.
Das Angebot soll nach und nach in ein Gesundheits-Sportangebot münden. Dabei kann dann das Angebot aller Sparten in regelmäßigen wechselnden Zeitabschnitten besucht werden.
Der Vorteil für unsere Mitglieder liegt darin, dass sie keine Beiträge für mehrere Sparten entrichten müssen.

Es reicht die Mitgliedschaft in einer Sparte, um wechselnde sportliche Aktivitäten auszuüben.

Interessierte erhalten weitere Informationen direkt bei:
Werner Kleemann, Buchenländerstraße
Tel. 09142/7110 oder 0172/6158927

Das FBC-Team

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