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Treuchtlinger Korbjäger bremsten die Griechen aus, WT vom 23.10.17

VfL-Baskets feierten gegen den starken Aufsteiger Hellenen München einen 108:94-Erfolg

TREUCHTLINGEN - Da haben die VfL-Baskets ein dickes Ausrufezeichen gesetzt: Vor allem mit einer überragenden zweiten Halbzeit zeigten die Treuchtlinger dem ambitionierten Aufsteiger OSB Hellenen München die Grenzen auf und feierten am Ende eines Offensiv-Spektakels einen hochverdienten 108:94-Sieg.

Die Truppe von Trainer Stephan Harlander behielt damit ihre weiße Heimweste – in der Turnhalle der Senefelder-Schule war es der dritte Sieg im dritten Match. Außerdem kehrten sie nach der Niederlage im Topspiel in Breitengüßbach recht eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück. An der Spitze stehen nun die Baskets Vilsbiburg, die das samstägliche Gipfeltreffen gegen Breitengüßbach gewannen und als einzige Mannschaft volle fünf Siege haben. Je viermal gewonnen und einmal verloren hat das Verfolgertrio mit Breitengüßbach, Gotha II und eben dem VfL Treuchtlingen.

Vor gut 500 Zuschauern in der „Sene“ bot speziell die erste Hälfte ein munteres Hin und Her mit elf Führungswechseln und acht Unentschieden. 28:28 stand es nach zehn Minuten, 49:47 führten die „Griechen“ um ihren Trainer Christos Diktapanidis nach 20 Minuten und gingen mit diesem knappen Vorsprung in die Kabinen. „Man hat in der ersten Hälfte gesehen, dass wir nach dem Spiel in Güßbach etwas verunsichert waren. Es war eine schwierige erste Hälfte, in der wir keinen richtigen Zugriff bekommen und uns dem Tempo des Gegners angepasst haben“, fasste VfL-Coach Harlander zusammen.

Für die zweite Hälfte hatten sich die Treuchtlinger vorgenommen, „alles, was wir haben, zu investieren, um in unser Spiel zu kommen“ (Harlander). Und das gelang auf ganzer Linie. Im Gegensatz zu den Hellenen, bei denen alles komplett auf Topscorer Omari (und vielleicht noch ein bisschen auf Jarmaine Lippert) zugeschnitten war, zeigten die VfL-Korbjäger richtig guten Team-Basketball. Mit schnellen und variantenreichen Angriffen und Kombinationen zauberten sie ein sensationelles drittes Viertel aufs Parkett, gewannen diese zehn Minuten mit 35:20 und lagen mit 82:69 in Front.

Im Schlussabschnitt wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 20 Punkte, als Kapitän Stefan Schmoll zwei Freiwürfe zum 94:74 versenkte. Das war rund sechs Minuten vor Schluss, die Partie war vorzeitig entschieden und die VfL-Fans waren begeistert. In der Schlussphase mussten sich die Anhänger zwar ein bisschen gedulden, bis die ersehnte 100er-Marke geknackt war (Claudio Huhn übernahm das mit einem Freiwurf), am Ende leuchtete dann jedoch ein sattes 108:94 von der Anzeigentafel, wobei Florian Beierlein mit einem „Dreier“ den umjubelten Schlusspunkt setzte.   

Zwei VfL-Spieler, 54 Punkte

Apropos Beierlein: Dem 21-Jährigen merkte man trotz Bandage nichts von seiner Knieverletzung an. Mit 27 Punkten (davon vier „Dreier“ und neun von neun Freiwürfen) avancierte er zusammen mit Tim Eisenberger (ebenfalls 27 Punkte, dazu neun Assists) zum Treuchtlinger Topscorer. Beide spielten auch die kompletten 40 Minuten durch. Darüber hinaus trafen auch Stefan Schmoll (22), Simon Geiselsöder und Claudio Huhn (beide je 12) zweistellig. Das belegt die Stärke und Ausgeglichenheit der „Starting Five“, die durch die Einwechselspieler nahtlos ergänzt wurde: Je vier Punkte steuerten Jonathan Schwarz und Arne Stecher bei.

Herausragender Werfer des Abends war Omari Knox, der mit seinen 39 Punkten fast zum Alleinunterhalter der etwas biederen Gäste wurde. Das ist natürlich ein Topwert, der aber ein wenig darüber hinwegtäuscht, dass der US-Boy nur 50 Prozent seiner Würfe traf und speziell nach der Pause „von Tim Eisenberger sowie vom gesamten Team bestens verteidigt wurde“, wie Kapitän Schmoll lobte.

Trainer Stephan Harlander zeigte sich froh, „dass wir dieses Spiel gewonnen haben“. Neben Taktik und Tagesform geht es für ihn vor allem darum, dass ein Rädchen ins andere greift, und das sei in der zweiten Halbzeit der Fall gewesen. Und der Coach blieb bei dem Bild: „Wir hatten in der Defensive einen leichten Getriebeschaden, befinden uns aber in der Werkstatt und sind am Beheben der Sache.“

Und weil er gerade dabei war, hatte Stephan Harlander mit einem Augenzwinkern noch einen anderen Vergleich auf Lager: „Wir haben die strukturelle Integrität wiederhergestellt“, zitierte er mit Bezug auf die zweite Halbzeit ein geflügeltes Wort aus der Star-Trek-Serie. Für die zwei kommenden Auswärtsspiele in Rosenheim und Jena empfiehlt sich für den VfL ein anderer und auch bestens bekannter Spruch aus der Science-Fiction-Welt: „Möge die Macht mit dir sein.“

VfL Treuchtlingen: Tim Eisenberger (27 Punkte, 9 Assists), Florian Beierlein (27 Punkte, davon 4 Dreier, 5 Assists), Stefan Schmoll (22 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists). Simon Geiselsöder (12 Punkte, 7 Rebounds), Claudio Huhn (12 Punkte), Jonathan Schwarz (4), Arne Stecher (4), Jonas Rauch, Kevin Vogt, Tobias Hornn, Luca Wörrlein.

OSB Hellenen München (Topwerte): Omari Knox (39 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists), Jermaine Lippert (23 Punkte, 9 Rebounds), David Markert (12 Punkte). 

Die einzelnen Viertel: 28:28, 19:21, 35:20, 26:25; Fünf-Minuten-Takt: 16:12, 28:28, 37:41, 47:49 (Halbzeit), 61:56, 82:69, 96:77 108:94.

Schiedsrichter: Oliver Murmann, Klaus Wolff; Zuschauer: 500 in der Turnhalle der Senefelder-Schule. 

Uwe Mühling  Weißenburger Tagblatt

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