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Baskets: Furioses drittes Viertel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Philipp Remmele   
Montag, den 06. Februar 2012 um 10:51 Uhr

Bericht: Weißenburger Tagblatt

 

Furioses drittes Viertel

Treuchtlinger stürmten zum 100:82-Sieg gegen Zwickau

 

Treuchtlingen  - Hätten die Fans der VfL-Baskets einen sportlichen Wunsch frei, dann möchten sie sicherlich, dass es bei ihrer Mannschaft im­mer so läuft wie im dritten Viertel ge­gen den BC Energie Zwickau: 35 Punk­te erzielten die Treuchtlinger innerhalb von zehn Minuten. Trainer Stephan Harlander sparte nicht mit Lob: „Es war ein überragendes drittes Viertel meiner Mannschaft“, sagte er über den spielentscheidenden Abschnitt.

Unterm Strich ging der VfL als letztlich klarer 100:82-Sieger vom Feld. Kurz vor Schluss hatte Volker Lang die dreistellige Punktzahl vollgemacht und in der mit 600 Besuchern wieder einmal bestens gefüllten Se­nefelder-Halle zugleich einen Be­geisterungssturm ausgelöst. Für die Treuchtlinger war der Sieg gegen den Sechstplatzierten aus Sachsen der sechste Saisonerfolg und zugleich ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Fürs Erste konnten sie den vorletzten Tabellenrang der 1. Regionalliga Südost verlassen.

Gegen die nur mit sechs Akteuren  angereisten Zwickauer hatten sich die VfL-Korbjäger in der ersten Halbzeit allerdings schwergetan. 16:22 Punkte lautete der Rückstand nach dem ers­ten Viertel. „Ich war unzufrieden mit dem Anfang, aber wir haben uns im Lauf der Partie immer mehr erholt“, stellte Trainer Harlander fest. Was den Treuchtlingern in die Karten spielte, war die frühe Foulbelastung der Gäs­te. Die Zwickauer – allen voran Leis­tungsträger Marko Neddermeyer – mussten sich zurückhalten. BC-Coach Stephan Wolf haderte angesichts dieser Entwicklung mit der „kleinlichen Linie“ des Schiedsrichter-Duos. Allerdings zogen die Referees (Stefan Rösel und mit Conny Grassl eine Frau) diese Linie auch konsequent durch, wie bei­de Trainer befanden.

Zum Teil 20 Punkte Vorsprung

Jedenfalls machten die VfL-Baskets den Rückstand im zweiten Durchgang wett. Sie gewannen dieses Viertel mit 23:13 und gingen mit einem knappen Vorsprung von 39:35 in die Pause. Alles war noch offen. Doch dann kam der dritte Abschnitt: Beim VfL lief es wie geschmiert, im Prinzip war jeder Wurf ein Treffer. Die Gastgeber legten gefeiert vom Publikum einen 14:0-Lauf hin, bauten die Führung mit ih­rem Tempo-Basketball zwischenzeitlich auf 20 Zähler aus und führten vor dem Schlussviertel mit 74:56. „Unsere Taktik, das Spiel schnell zu machen, ist voll aufgegangen“, freute sich der VfL-Coach.

Dann zeigte sich aus Harlanders Sicht allerdings, „dass wir noch nicht gut genug sind, um bei einem solchen Vorsprung wieder in den kontrollierten Stil zurückzukehren“. Teilweise schlossen die Treuchtlinger die Angriffe zu schnell und zu hektisch ab, leisteten sich Fehlpässe und Fehlwürfe. „Das Spiel hätte im vierten Viertel noch wegkippen können“, befand Stephan Harlander. Tat es aber nicht – auch weil Zwickau nicht mehr genügend Substanz hatte. „Normalerweise können wir hier in Treuchtlingen auch mit sechs Mann gewinnen, doch wir konnten im Gegensatz zum VfL nicht mehr rotieren. Außerdem haben wir den Gegner mit einer überdurchschnittlich hohen Fehlerquote zu sehr eingeladen“, analysierte der Zwickauer Coach Stephan Wolf nach der Schlusssirene.

Derweil feierten die Treuchtlinger ausgiebig mit ihren Anhängern. Das VfL-Bunny und -Maskottchen jubelte auf den Schultern von Nico Hirschmann, Trainer Harlander musste seine fast schon legendäre Rolle vorführen. Als er das erledigt hatte, merkte man ihm die Erleichterung und Freude über den Sieg genauso an wie den Spielern sowie Spartenleiter Josef Ferschl.

37 Punkte von Schmoll, 27 von Lang

Stephan Harlander lobte vor allem seinen „allesüberragenden Kapitän Fabian Ferschl“, der unter anderem Zwickaus US-Profi Clarence Trotter lange Zeit „super verteidigt“ habe, aber auch die beiden Topscorer Stefan Schmoll und Volker Lang hob er he­raus. Um deren Leistung zu bewerten, brauche man nur ins „Scouting“, sprich ins Spielprotokoll, zu schauen. Und das tun wir auch: 37 Punkte für Schmoll, 27 für Lang; zwölf Rebounds für Schmoll, neun für Lang und dazu für beide eine 100-Prozent-Quote von der Freiwurflinie. Die meisten Assists (je fünf) teilten sich Schmoll und Fabian Ferschl, während Sebastian Ferschl drei „Dreier“ im Korb versenkte. Bemerkenswert: Fast alle Punkte gingen diesmal auf das Konto der „Starting Five“, sprich der Start-Fünf.

Alles in allem haben die VfL-Baskets die bislang guten bis sehr guten Leistungen im Spieljahr 2012 vollauf bestätigt und können mit Selbstvertrauen und Optimismus nach Niederbayern fahren: Am kommenden Sams­tag, 11. Februar, um 19.30 Uhr gastieren sie beim starken Aufsteiger Vils­biburg, der zuletzt in Dresden und in München gewonnen hat.

VfL Treuchtlingen: Stefan Schmoll (37 Punkte), Volker Lang (27), Sebastian Ferschl (14), Fabian Ferschl (10), Claudio Huhn (7), Florens Remmele (5), Nicolas Hirschmann, Martin Donaubauer, Arne Stecher, Lars Stecher und Carsten Seeberger.

BC Energie Zwickau: Ben Hruschka (27 Punkte), Clarence Trotter (24), Oliver Stegner (13), Tobias Thoß (11), Marko Neddermayer (6), Tino Krautwald (1).
 
Bericht zum Spiel gegen die München Baskets PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Philipp Remmele   
Dienstag, den 31. Januar 2012 um 11:41 Uhr

Das Spiel gegen die München Baskets ging mit 76:65 verloren.

Zu diesem Spiel wird es auf der Homepage des VfL Treuchtlingen keinen Bericht geben. Wir verweisen hiermit zum Einen auf den Bericht auf der Homepage der Regionalliga Südost sowie auf den Bericht des Weißenburger Tagblatts.

 

Die Berichte sind unter folgenden Links zu finden:

 

http://www.regionalliga-suedost.de/rlh-11-12/760-vfl-baskets-treuchtlingen-ohne-glueck

 

http://www.nordbayern.de/region/weissenburg/drei-starke-viertel-und-zwei-schwache-referees-1.1819813

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 11:43 Uhr
 
Baskets: Beste Saisonleistung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Philipp Remmele   
Montag, den 16. Januar 2012 um 13:32 Uhr

 

Bericht: Weißenburger Tagblatt

 

Beste Saisonleistung
Die Treuchtlinger bezwangen Deisenhofen mit 91:86

Treuchtlingen  - Im ersten Heimspiel des neuen Jahres haben die VfL-Baskets Treuchtlingen einen eindrucksvollen Sieg gefeiert. Nach der bislang besten Saisonleistung bejubelten rund 600 Zuschauer einen verdienten 91:86-Erfolg gegen den Favoriten TSV Oberhaching-Deisenhofen. Für das Team von Trainer Stephan Harlander bedeutete dies den fünften Saisonsieg in der 1. Regionalliga.

Die Hausherren, die verletzungsbedingt auf Florens  Remmele verzichten mussten, übernahmen von Beginn an die Kontrolle in dieser Partie. Die Tropics aus Oberhaching-Deisenhofen dagegen taten sich schwer, was nicht nur an der lautstarken Unterstützung  der tollen Kulisse, sondern vor allem an der aggressiven Verteidigung der Hausherren lag. Nach sechs Minuten lag der VfL bereits mit 17:8 in Front. Mit fünf Dreiern und elf von zwölf verwerteten Freiwürfen zeigten sie in der Offensive eine überragende Treffsicherheit. 28:13 stand es nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Durchgang knüpften die Spieler um den vorbildlich agierenden Stefan Schmoll (insgesamt 36 Punkte) nahtlos an die Leistung des ersten Spielabschnitts an  und vergrößerten den Vorsprung auf 40:23 nach knapp sechs Minuten.  Die VfL-Baskets begeisterten durch Spielfreude und ließen die Offensive der Deisenhofener nicht zur Entfaltung kommen. Als die Kräfte verständlicherweise etwas nachließen, kamen die Gäste durch drei Dreier zur Halbzeit auf sechs Punkte heran (44:38).

Mit dem Vorsatz, die Tropics nicht weiter ins Spiel kommen zu lassen, starteten die Gastgeber ins dritte Viertel. Vor allem galt es, einen der besten Aufbauspieler der Liga, Philipp Först, aus dem Spiel zu nehmen. Dies gelang Kapitän Fabian Ferschl, der obendrein auf Treuchtlinger Seite dafür sorgte, dass das Offensivspiel eindrucksvoll lief. Auf Körbe der Gäste hatten die VfL-Baskets immer die passende Antwort parat. So führten sie vor dem letzten Durchgang mit 64:56.

Die Nerven behalten

Sieben Punkte der Gäste zu Beginn des dritten Viertels schockten die Treuchtlinger Fans. Das Spiel stand nun bei 64:63 für die Hausherren auf des Messers Schneide. Doch die Treuchtlinger Jungs behielten die Nerven und fanden schnell wieder zu ihrer alten Spielstärke zurück. Stefan Schmoll, Volker Lang und Sebastian Ferschl sorgten mit zehn Punkten am Stück wieder für eine deutlichere Führung und nährten die Hoffnung auf den eigenen Sieg. Durch viele Fouls schickten die Gäste die Treuchtlinger an die Freiwurflinie. Mit einer Trefferquote von fast 80 Prozent hielten sie die Tropics auf Distanz und brachten am Ende den Vorsprung souverän über die Zeit. 91:86 leuchtete es an der Anzeigentafel.

Spielentscheidend war die starke  Reboundleistung der vier Treucht­linger Center. Vor allem Nico Hirschmann und Martin Donaubauer zeigten bei ihren Einsätzen, wie wichtig sie für die Mannschaft sein können. Alle vier „Langen“ auf Treuchtlinger Seite stellten die 2,10, 2,06 und 2,02 Meter großen Gästespieler klar in den Schatten.
„Im letzten Viertel gab es zwar einen Moment, an dem die Gäste die Chance hatten, wieder ranzukommen, aber meine Jungs hatten heute eine gute Offensive und das nötige Selbstvertrauen. Alle neun Spieler zeigten unwahrscheinlichen Teamgeist und die erwarteten Emotionen“, sagte ein glücklicher VfL-Trainer Stephan Harlander nach dem Spiel. Abteilungsleiter Josef Ferschl ergänzte: „Wenn wir zu Hause spielen, sind unsere Fans der sechste Mann! Gerade in der kritischen Phase im dritten Viertel war
die Unterstützung von den Rängen ein wichtiger Faktor für den Sieg .“

VfL Treuchtlingen: Fabian Ferschl (4 Punkte, 5 Assists), Claudio Huhn (6 Punkte), Stefan Schmoll (36 Punkte, 10 Rebounds, 3 Dreier), Sebastian Ferschl (22 Punkte, 3 Dreier), Volker Lang (17 Punkte), Martin Donaubauer (2) und Arne Stecher (4), Lars Stecher und Nico Hirschmann,
TSV Oberhaching-Deisenhofen (Topwer­te): Philipp Först (17 Punkte, 4 Assists), Michael Schmidbauer (14 Punkte), Moritz Woh­lers (13 Punkte), Philipp Stärz (6 Punkte, 10 Rebounds).
 
VfL-Vereinsfasching PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Axel Rosenbauer   
Sonntag, den 08. Januar 2012 um 15:09 Uhr

Fasching

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Januar 2012 um 15:17 Uhr
 
Baskets: Verloren, aber gut gespielt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Philipp Remmele   
Montag, den 09. Januar 2012 um 13:48 Uhr

Bericht: Weißenburger Tagblatt

 

Verloren, aber gut gespielt
- VfL Baskets unterlagen Dresden Titan -

Treuchtlingen - Dresden ist eine Reise wert. Dieses Motto überzeugte auch die mitgereisten Treuchtlinger Fans, die genügend Zeit hatten, berühmte Sehenswürdigkeiten der sächsischen Landeshauptstadt zu besichtigen und vor allem ihre VfL-Baskets zu unterstützen. Die Gäste aus Mittelfranken konnten dem Tabellenführer der 1. Regionalliga Südost bis fünf Minuten vor Schluss mit einer starken Leistung Paroli bieten. Am Ende mussten sich die Treuchtlinger dann aber doch mit 66:87 dem Aufstiegsaspiranten geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich vor einer tollen Kulisse ein offener Schlagabtausch, bei dem sich die VfL-Baskets sogar eine Fünf-Punkte-Führung erspielten. Vor allem Volker Lang konnte sich in dieser Phase immer wieder durchsetzen. Auch gelang es den Treuchtlingern, den Dresdner Topscorer Jason Boucher, dem im gesamten Spiel nur neun Punkte gelangen, durch eine starke Verteidigungsleistung von Sebastian Ferschl nicht zu seiner üblichen Stärke kommen zu lassen. Einige Unaufmerksamkeiten unter dem Treuchtlinger Korb nutzten die Hausherren, um zum Ende des ersten Viertels auf 26:26 auszugleichen.

Phasenweise auf Niveau der Titans

Auch im zweiten Abschnitt spielten  die Treuchtlinger phasenweise auf dem Niveau des Tabellenführers. Allerdings gewannen die Dresden Titans immer mehr die Reboundhoheit unter beiden Körben, erarbeiteten sich viele zweite Wurfchancen und somit die Führung von 47:39 Punkten zur Halbzeit.

Nach der Pause stellten die Dresdner auf eine Zonenpresse um, was auf Treuchtlinger Seite zu einigen unnötigen Ballverlusten führte. In dieser Phase bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 17 Zähler aus. Erst Mitte des dritten Viertels kämpften sich die VfL-Baskets wieder zurück ins Spiel und konnten den Rückstand verkürzen.

In den letzten Spielabschnitten starteten die Treuchtlinger mit sechs Punkten in Folge und kamen auf acht Zähler heran. Bei etwas mehr Glück in dieser Phase (zwei Freiwürfe wurden verworfen, dazu kam Pech im Abschluss bei zwei Dreipunktewürfen)  hätte das Spiel noch einmal spannend werden können. Die beiden Center auf Dresdner Seite – Georg Dölle (20 Punkte) und Andreas Endig (16) – sorgten dann mit acht Punkten in Folge für die endgültige Entscheidung.  Die Hausherren hatten nun wieder  die Spielkontrolle und konnten mit 78:60 in Führung gehen. Diesen Vorteil gaben sie nicht mehr ab und gewannen das Spiel letztendlich verdient mit 87:66.

„Heute war im Vergleich zum Spiel gegen Ansbach vor der Weihnachtspause eine andere Treuchtlinger Mannschaft auf dem Spielfeld. Sie hat mich über weite Strecken überzeugt. Diese Leistung müssen wir nun in den nächsten Heimspielen wieder abrufen“, kommentierte Trainer und Geburtstagskind Stephan Harlander (er wurde 43) das Ergebnis.

Nach dem Spiel luden die Dresdner Verantwortlichen die Treuchtlinger Mannschaft zu einem kleinen Imbiss ein und bedankten sich somit für die Gastfreundschaft beim Vorspiel. Mit dieser Geste dürften die Reibereien des letztjährigen Spieles in Dresden endgültig vergessen sein. Für die VfL-Baskets geht es nun am Samstag, 14. Januar, mit dem ersten Heimspiel des neuen Jahres weiter. Um 19.00 Uhr wird der TSV Oberhaching-Deisenhofen in der Turnhalle der Senefelder Schule zu Gast sein.

VfL Treuchtlingen: Fabian Ferschl (6 Punkte, 7 Assists, 7 Rebounds), Florens  Remmele (3 Punkte),  Claudio Huhn (13, davon drei Dreier), Stefan Schmoll  (13, 10 Rebounds), Lars Stecher, Sebastian Ferschl (3 Punkte, vier Rebounds), Nico Hirschmann (6 Punkte), Volker Lang (22 Punkte), Martin Donaubauer  und Arne Stecher.

Dresden Titans (Topwerte): Georg Dölle (20 Punkte, 10 Rebounds), Robert Hass (18 Punkte, vier Assists, 4 Steals), Andreas Endig (16, 6 Rebounds), Patrick Rülke (10 Punkte), Patrick Lienhard (3 Punkte, 4 Assists, 4 Steals).

 


 
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