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| Baskets: Unnötige Niederlage in Dachau |
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Bericht: Weißenburger Tagblatt
Unnötige Niederlage Treuchtlingen - Mit einer unnötigen Niederlage bei den Dachau Spurs haben die VfL Baskets Treuchtlingen die Vorrunde in der 1. Regionalliga Südost abgeschlossen. Knapp mit 89:85 gewannen die Oberbayern diesen Vergleich zweier abstiegsbedrohter Teams. Dadurch rutschte der VfL wieder auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Das Spiel verloren die Treuchtlinger vor allem durch ein katastrophales erstes Viertel (15:30 aus VfL-Sicht). Den zweiten und vierten Durchgang gewannen zwar die Gäste (23:13 und 24:18), doch Abschnitt Nummer 3 ging mit 28:23 an Dachau, so dass es für die Hausherren in der Endabrechnung zu einem Vier-Punkte-Vorsprung reichte. Immer zu spät Die Anweisungen von Trainer Stephan Harlander, wie man die beiden Topscorer der Dachauer verteidigen soll, wurden von seinem VfL-Team zunächst nicht umgesetzt. Der Amerikaner Kenneth Jones (insgesamt 34 Punkte und acht Rebounds) sowie Marco Hillebrecht (18) konnten zu Beginn des Spiels in der Treuchtlinger Zone schalten und walten, wie sie wollten. Die Gäste kamen immer einen Schritt zu spät und kassierten zusätzlich noch unnötige Fouls. Mit 30:15 führte Dachau nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Viertel fanden die VfL-Baskets endlich zu ihrem Spiel. Angetrieben von Kapitän Fabian Ferschl, konnten sie den Rückstand bis auf fünf Punkte verkürzen. Martin Donaubauer stemmte sich in dieser Phase des Spiel in der Abwehr gegen den überragenden Kenneth Jones, sodass den Dachauern im zweiten Abschnitt nur 13 Punkte gelangen. Halbzeitstand: 43:38. Alles war noch machbar. Nach zwei schnellen VfL-Körben gleich nach Beginn des dritten Durchgangs betrug der Rückstand nur noch einen Punkt. Doch plötzlich riss der Faden, und binnen fünf Minuten zogen die Dachauer mit 18 Zählern Vorsprung davon. Eines muss man den Treuchtlingern an diesem Tag allerdings bescheinigen: Sie gaben zu keiner Phase des Spiels auf. Wieder kämpften sie sich zurück ins Spiel. Zehn Punkte lagen sie zur letzten Viertelpause nur noch zurück. Im vierten Abschnitt liefen die VfL-Baskets immer einem Sechs-Punkte-Rückstand hinterher. Zwei Minuten vor Ende des Kellerduells hatten die Gäste mehrmals die Möglichkeit, auf drei beziehungsweise zwei Zähler zu verkürzen. Doch Fortuna war nicht aufseiten der VfL-Jungs, sodass man am Ende aufgrund des schwachen ersten Viertels unglücklich mit 85:89 verlor. Verloren ging für die VfL-Baskets auch das Duell der beiden Topscorer der 1. Regionalliga. Während der amerikanische Profi Kenneth Jones 34 Punkte erzielte, blieb Treuchtlingens Amateurspieler Stefan Schmoll mit 18 Punkten diesmal unter seinem bisherigen Schnitt. Dadurch gab es auch einen Führungswechsel in der Scorerliste. Jones (354 Punkte gesamt, im Schnitt 27,2) liegt jetzt vor Schmoll (341/26,2). Trotz der Niederlage haben die Treuchtlinger das Minimalziel der Vorrunde – nämlich vier Siege – erreicht. Dass es nicht mehr wurden, lag vor allem an der Verletzungs- und Krankheitsmisere. Hierdurch verloren die VfL-Baskets nach gutem Saisonstart einige „enge“ Spiele und stecken nun tiefer im Abstiegsstrudel, als ihnen lieb sein kann. Am kommenden Samstag, 17. Dezember, um 19.30 Uhr gastiert die Harlander-Truppe zum Rückrundenstart und Mittelfrankenderby bei hapa Ansbach. VfL Treuchtlingen: Volker Lang (21 Punkte), Stefan Schmoll (18, 9 Rebounds), Fabian Ferschl (17), Claudio Huhn (14), Sebastian Ferschl (5), Florens Remmele (3), Carsten Seeberger (3), Oliver Linss (2), Martin Donaubauer (2), Nicolas Hirschmann, Arne Stecher. Dachau Spurs (Topwerte): Kenneth Jones (34 Punkte, 8 Rebounds), Marco Hillebrecht (18 Punkte), Simon Himmel (14 Punkte), Johannes Kriegereit (13 Punkte, zwei Dreier). |




























