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| Baskets: Es ist wie verhext |
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Quelle: Nordbayern.de
"Es ist wie verhext" Treuchtlingen - „Es ist ein bisschen wie verhext“, sagt Abteilungsleiter Josef Ferschl und meint damit die Spielverläufe in den jüngsten Partien der VfL-Baskets. Immer wieder waren die Treuchtlinger während der einzelnen Begegnungen dran, um am Ende doch leer auszugehen. So war es auch am frühen Sonntagabend bei Body Street Baunach. Mit einem 77:87 kassierte das Team von Trainer Stephan Harlander die fünfte Niederlage in Folge in der 1. Regionalliga Südost. Dadurch spitzt sich der Abstiegskampf für den VfL auf das Kellerduell am kommenden Samstag zu. Um 19.00 Uhr erwarten die Treuchtlinger (Vorletzter mit drei Siegen) in der heimischen Senefelder-Halle den USC Leipzig II (Letzter mit zwei Siegen) und müssen hierbei unbedingt gewinnen. Einige Ansätze des Baunach-Spiels stimmen positiv für dieses Match, allerdings sind sich Trainer Harlander, Spartenchef Josef Ferschl sowie das ganze Team einig, dass diese Woche im Training weiter intensiv gearbeitet werden muss, um bestens vorbereitet ins nächste Schlüsselspiel zu gehen. Gegen Baunach – das Match bei den Oberfranken wurde in Bamberg in der Turnhalle der Graf-Stauffenberg-Schule ausgetragen – begannen die Treuchtlinger recht gut und lagen nach den ersten zehn Minuten auf Tuchfühlung (19:22 aus VfL-Sicht). Auch im zweiten Abschnitt mussten die Gäste zumeist einem Rückstand hinterherlaufen, blieben aber dran. Bezeichnend für das derzeitige Dilemma des VfL waren die Sekunden vor Ende des zweiten Durchgangs. Baunach führte 41:39, Treuchtlingen war in Ballbesitz und hatte noch 25 Sekunden Zeit. Statt auszugleichen folgten ein nicht gegebenes Foul sowie ein Ballverlust und Baunach zog noch auf 45:39 davon. In dieser wie auch in anderen Szenen sprachen die Treuchtlinger von „unglücklichen Entscheidungen“ des Schiedsrichterduos. Weder Josef Ferschl noch Stephan Harlander wollten den Referees die Schuld für die Niederlage in die Schuhe schieben, beide emfpanden aber erneut, „dass zum Teil mit zweierlei Maß gemessen wird“. Viele kleinere Fehlentscheidungen summieren sich dadurch zu einem echten Nachteil. Nach den Worten der VfL-Verantwortlichen sei dies auch durch die umfangreiche Scouting-Datenbank nachweisbar. Als Beispiel führten sie die Tatsache an, dass Baunachs bester Werfer Alexander Heide bei seinen Aktionen weitaus mehr Fouls zugesprochen bekam, wie Treuchlingens Topscorer Stefan Schmoll (beide 27 Punkte). Letzterer hatte am Tag vor dem Spiel übrigens seinen 22. Geburtstag gefeiert und hielt mit seiner erneut starken Ausbeute die Spitzenposition aller Spieler der 1. Regio. Ungeachtet der Diskussion um Schiedsrichterentscheidungen mussten sich die VfL-Krobjäger auch an die eigene Nase fassen. Baunach war einfach aggressiver und speziell im dritten Viertel offenbarten die Treuchtlinger erneut ihre Probleme in der Abwehr. Die Gastgeber zogen zeitweise auf 17 Punkte davon und gingen dann mit einem immer noch komfortablen 67:53 ins Schlussviertel. Dieses gewann der VfL zwar mit 24:20, doch an der Gesamtniederlage war nichts mehr zu rütteln. VfL Treuchtlingen: Stephan Schmoll (27 Punkte, davon vier Dreier, 7 Rebounds), Volker Lang (22 Punkte), Fabian Ferschl (10 Punkte, 6 Assists), Sebastian Ferschl (10 Punkte), Klaus Pilling (5), Nicolas Hirschmann (3), Arne Stecher, Claudio Huhn, Martin Donaubauer, Carsten Seeberger. Baunach (Topwerte): Alexander Heide (27 Punkte, 10 Rebounds), Dirk Dippold (21 Punkte), Michael Lachmann (13), Niklas Jungbauer (12).
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